28.05.2013

Prag - CUX - WHV | Tag 09

Der beste Start in den Tag bis dato. Zumindest wenn man von den selbstgemachten Sandwiches absieht.



Ein komplett gedeckter Tisch für nur 6 EUR, mehr geht fast nicht. Der Campingplatz in Niegripp bietet das Frühstück als Serviceleistung an. Zu dem reichhaltigen Angebot gehört:
  • Aufschnitt in Form von Wurst und Käse
  • Butter
  • Marmelade, Honig, Nutella
  • ein Joghurt / Quark
  • ein Frühstücksei
  • ein Glas Saft
  • zwei Brötchen
  • Kaffee / Tee / Kakao
Lecker, lecker! Das gab Energie nach der letzten Etappe. So gestärkt ging es weiter auf dem Radweg.



Ziel für den Tag war ein kleiner Campingplatz in der Nähe von Sandau.

Bei leichtem Nieselregen geht es auf das Rad, schon lange bevor aufgrund des Feiertages die ersten Radfahrer auf dem Radweg erschienen.


Herrliche Ruhe, Natur und das richtige Wetter zum Radfahren. In Rogätz ging es dann mit der Fähre wieder auf die andere Seite der Elbe. An der Fähre traf ich dann noch auf eine Gruppe von Rennradfahrern, die den schönen Tag ebenfalls nutzten. Nach einem kurzen Plausch habe ich die Gruppe noch fotografiert und bin dann zusammen mit Ihnen auf der ersten Motorfähre übergesetzt.

Hinter Rögatz ging es dann durch wundervolle Natur an der alten Elbe entlang.


Und zwischendurch rissen auch die Wolken wieder auf!


Bis Tangermünde ging es auch wieder flott über die Wege. Milde Temperaturen, passendes Wetter und gute Laune haben für leichte Beine gesorgt.


In Tangermünde selbst habe ich dann den ersten richtigen Regenschauer der Tour erlebt. So schnell wie ich komplett nass war konnte ich nicht mal die Regensachen aus den Taschen kramen. Nach 10 Minuten war alles vorbei und ich bis auf die Knochen nass. Zeit also für eine Pause:


Dort gab es auch eine lokale Spezialität. Die Tangermünder Nährstange, ein altes Rezept, welches nur aus Fett, Mehl und Zucker besteht. Ummantelt mit ein wenig Schokolade und schon ist der nahrhafte Riegel fertig...


Lecker? Geht so...

Die Mittagspause wurde mir von einer Gruppe Radler versüßt, die zum Herrentag unterwegs waren. Lustige Gruppe für eine kurzweilige Unterhaltung!

Danach ging es weiter Richtung Arneburg, immer den lokalen Schildern folgend.


Glücklicherweise war die Fähre in Arneburg doch betriebsbereit und ich konnte auf die andere Seite übersetzen. Aufgrund des hohen Wasserstandes war das nicht wirklich sicher, dementsprechend nass waren die Füße nach Verlassen der Fähre. Ein wenig hoch das Wasser...


Von Arneburg ging es dann weiter Richtung Sandau.


In Sandau sollte es eigentlich zum Campingplatz am Schönfelder See gehen, allerdings musste ich bei der Ankunft feststellen, dass die Anmeldung nur 1 Stunden pro Tag geöffnet ist, der Platzwart nicht zu erreichen war und das anwesende Publikum des lokalen Festes nur noch bedingt in der Lage war zu sprechen.

Also, F**** Y** und weiter zum nächsten Campingplatz nach Havelberg. Glücklicherweise nicht mehr weit, nur knappe 20km mehr als eingeplant.
Vielleicht hätte ich mir auch ein solches Fuhrwerk mieten sollen:


Das wäre entspannt gewesen.

Der Campingplatz in Havelberg war für eine Nacht ganz nett. Aufgrund des Herrentages an jeder Ecke Musik und feierwütiges Volk. Für einen Abend halb so schlimm.

Am Abend bin ich dann in die Stadt gegangen und habe dort gegessen. Leckeres griechisches Essen direkt in Havelberg. Preislich in Ordnung und satt geworden bin ich allemal!

Weg
  • asphaltiert, teilweise Betonplatten
Ausgaben
  • Frühstück - 6,00 EUR
  • Campingplatz (inkl. Dusche): 10,00 EUR
  • Abendessen: 25,00 EUR
  • Snacks - 5 EUR
  • Fähre - 2,50 EUR
Abendessen
  • griechisches Lokal
  • 2 Kugeln Eis "auf die Faust"
Ausrüstungsgegenstand
  • Wundheil-Wachs, gegen Schnitte nach der Rasur
Was hat gefehlt?
  • Griffbereite Regenklamotten
Wetter
  • bedeckt, gegen Abend Gewitter
Zitat des Tages
  • "Bier in den Radtaschen?" 75% der männliches Radfahrer, Herrentag halt...


Kommentare:

  1. Hallo Sascha,
    dein Reisebericht macht Lust es dir nach zu machen. Vielen Dank für die unterhaltsamen Posts und die schönen Fotos!
    Gruß,
    Andreas

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Sascha,

    erst mal Hut ab, dass du die ganze Tour (Tortur) durchgehalten hast. Es war übrigens eine gute Entscheidung am Herrentag zeitig loszufahren. Gegen Mittag hat sich nämlich ein heftiges Gewitter über dem Großraum Magdeburg ausgetobt - eimerweise Regen, Hagel (teileweise mit einem Durchmesser von über 0,5 cm) und Sturm – also genau das Wetter in dem man nicht Radfahren will.

    Ich bin schon auf den nächsten Tag gespannt. Übrigens der Ort heißt Rogätz nicht Rögatz ;-)

    Viele Grüße

    Kay

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hey Kay,

      danke dir! Dann war meine Entscheidung quasi "goldrichtig", ich habe ja "nur" den Regen abbekommen!

      Den Typo habe ich dann mal korrigiert, nicht dass die Rogätzianer sich gekränkt fühlen ;-)

      Löschen