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21.06.2018

WIFIonICE + Linux (Docker) = ERROR (während Anmeldung im Netz)

Die Deutsche Bahn stellt ja seit geraumer Zeit die Möglichkeit des kostenfreien Internetzugangs zur Verfügung. Dabei funktioniert das ja mehr oder weniger gut und nicht immer so schnell, wie man eigentlich möchte. Und über die Datensicherheit möchte man sicherlich auch nicht wirklich nachdenken.

Aber, es ist stabiler als das Netz von O2 - naja, auch nicht sooooo schwer - und zuverlässig verfügbar. Wenn man dann auch rein darf oder kann...

Bei Nutzung eines Linux-basierenden Systems kann es da schon mal Schwierigkeiten geben. Vor allem, wenn gleichzeitig auch noch Docker installiert ist.


Normalerweise sollte sich unter http://www.wifionice.de/de/ eine Anmeldemaske öffnen in welcher der freundliche Nutzer die AGBs bestätigen kann und schon ist man im Netz. In der von mir verwendeten Konstellation gab es aber erstmal keine Maske zur Anmeldung, der Rechner war weiterhin offline. Komisch, klappt doch unter Windows vollkommen problemlos...

Also mittels route -n einmal auf die Routing Tabelle geschaut.


Und siehe da, das was eigentlich Richtung 172.18.0.0 gehen sollte wird auf ein etwas kryptisches Interface br-bc8f9ac1190d umgeleitet. Das könnte erklären, warum keine Anmeldemaske erscheint. Also wird das Interface schnell mit Hilfe eines ifconfig br-bc8f9ac1190d down heruntergefahren und schon begrüsst mich der Browser mit der Frage nach einer Anmeldung - ganz wie es sein sollte.


Im Anschluss wird das Interface wieder hochgefahren und alles läuft wie vorher auch - bis auf die kleine Tatsache, dass der Rechner jetzt hoffentlich online ist.


22.01.2018

Fazit zur Faszination FAHR RAD 2018

Wow. Was war das ein Wochenende. Als "Globetrotter" auf der Messe zu stehen und mit anderen seine Erfahrungen und Impressionen teilen war auf jeden Fall eine tolle Erfahrung.


Die FAHR RAD hat in diesem Jahr zum ersten Mal statt gefunden. Auf insgesamt ca. 6000m² wurden von unterschiedlichen Herstellern und Händlern neue Produkte präsentiert. Dabei ging es neben den aktuellen Fahrradmodellen auch um viele andere Produkte und Dienstleistungen. Von der Navigation bis hin zu geführten Touren war alles mit dabei. Und mitten drin: "Globetrotter Sascha Dömer" inkl. 3 Vorträgen auf der großen Bühne - aufregend, aufregend, aufregend...

Die Halle inkl. der Bühne war hinreichend groß um allen Interessenten Platz zu bieten und den Vorträgen gerecht zu werden. 


Vortragende - neben den gewerblichen Dienstleistern - waren unter anderem :

# Klaus Benning - "Russlands Ferner Osten"
# Patrick Pohl - "Radreise als Familienurlaub"
# Philip Wichman - "Mit dem Fahrrad zum Nordkap"
# Burkhard Werner - "Met fiets en tent naar de Orient"

Nebenher waren noch Aktionen, wie die BMX-Show oder auch die Vorführungen des RSV "Tempo" Lieme zu sehen. Zusammen mit möglichen Probefahrten ein sicherlich rundes Programm. Ich selber habe mich auf der - doch recht großen Bühne wohl gefühlt und war für die moralische Unterstützung mehr als dankbar ;-)


In Summe eine gelungene Veranstaltung, sicherlich werden die kleinen Kinderkrankheiten im zweiten Jahr noch beseitigt, so dass die Messe noch runder laufen kann. Ich war froh ein Teil der Messe zu sein und habe mich sehr über positive Gespräche, nette Kontakte und liebe Menschen gefreut. 


Und in der Zwischenzeit könnt ihr euch den Vortrag auch auf der Fahrradmesse in Osnabrück anschauen - kommt einfach am 04.03. auf der 6. Osnabrücker Fahrradmesse vorbei.

15.01.2018

Vorträge auf der "Fahr Rad" am 20.01. & 21.01.2018


Dozent auf Abwegen, weg von der Technik, hin zum Reiseerlebnis. Am kommenden Wochenende  - dem 20.01. bis 21.01.2018 - bin ich auf der "Fahr Rad" im Messezentrum des schönen Bad Salzuflen. 


Diesmal weniger mit technischen Beiträgen, sondern mit zwei Radreise-Vorträgen zum Thema "Elberadweg" und zum Thema "Donauradweg". Und neben den Vorträgen selbst werde ich auch Teile meiner Ausrüstung auf einem extra für mich zur Verfügung gestellten Stand auf der Meile der Globetrotter zur Schau stellen. 




Wer also Zeit und Lust haben sollte - ich würde mich freuen, wenn wir uns dort sehen - gerne auch auf einen kleinen Plausch mit einem Kaffee ;-)

01.08.2016

Polder & Grachten - Kajaktour in den Niederlanden

Es ist zwar bereits ein paar Tage her, aber nichts desto trotz sind ein paar Bilder spannender als die Leere, die sich seit insgesamt 4 Monaten im Blog befindet ;-)

Wir hatten uns über Himmelfahrt überlegt eine kleine Rundtour durch die Polder und Grachten in den Niederlanden zu fahren. Zuerst wollten wir an die Weser, haben dann aber unter Berücksichtigung des sehr, sehr guten Wetters doch die Fahrt nach Holland vorgezogen. Weniger Verkehr und deutlich mehr Natur als an der Weser

Also haben wir am Mittwoch vor Himmelfahrt das Auto bepackt und sind noch direkt am gleichen Abend in Richtung Amsterdam gefahren um die erste Nacht bereits in den Niederlanden zu verbringen und am nächsten Tag entspannt zu starten.


Das erste Mal mit den eigenen Booten auf langer Reise. Es hat alles bestens geklappt, der Dachgepäckträger war ausreichend stabil, die Gurte haben gut gehalten und die Boote waren bombenfest - nichts hat gewackelt und wir sind heile an unserem Zielort angekommen. 

Unsere geplante Tour sollte uns durch die Region Nordholland führen. Sollte jemand Lust zum Nachpaddeln haben, die Route findet sich auf GPSies.


Wir hatten bereits im Vorfeld mit dem Besitzer des Mini-Campingplatzes Boerenhemel (http://www.boerenhemel.nl/) Kontakt aufgenommen und konnten sicher sein, dass wir die Nacht nicht irgendwo im Nirgendwo verbringen müssen. Der kleine urige Campingplatz sollte Ausgangspunkt für unsere Tour in der Region werden.


Der nächste Morgen hat uns direkt mit sehr, sehr gutem Wetter begrüßt und auf der morgendlichen Jagd nach einem Frühstück konnte ich direkt die Sonne genießen. Die Jagd nach Lebensmitteln wurde allerdings durch DEN Nationalfeiertag der Niederländer deutlich erschwert. Schlussendlich bin ich aber in einem kleinen türkischen Supermarkt in Amsterdam fündig geworden und das Frühstück war gesichert.




Eine gesunde Auswahl an leckeren Kleinigkeiten lässt uns erfoglreich in den Tag starten und schon bald haben wir die Boote gepackt und sind auf dem Wasser.


Noch bevor es zu warm wird paddeln wir zwischen vielen, vielen anderen Wassersportlern über die Gewässer. Wir genießen die Ruhe, sehen Brassen und viele weitere Fischen laichen und wundern uns über die doch recht flachen Strukturen der Polder.


Wir müssen nur an einer Stelle umtragen und können sonst großartige Natur genießen. Alles ist im Begriff grün und saftig zu werden und die Natur kehrt so langsam mit einem tollen Frühling wieder zurück in das Leben.





Den späten Nachmittag und Abend verbringen wir auf einem kleinen Zeltplatz in der Nähe eines Vogelreservates. Der Platz ist gut gefüllt mit vielen Niederländern die das lange Wochenende ebenfalls ausgiebig nutzen wollen. Wir entspannen uns noch ein wenig und genießen die laue Luft am Abend bevor wir nach einem kleinen Abendessen in die Schlafsäcke fallen.



Der nächste Morgen begrüßt uns wieder mit strahlendem Wetter und wir haben trotz der Bahnlinie sehr erholsam geschlafen. Fiese Magenprobleme haben allerdings bei der holden Dame für einen nicht so entspannten Schlaf gesorgt. Trotz der kleinen Einschränkung fühlt sie sich allerdings fit und wir steigen für die nächste Etappe in das bereitliegende Boot.



Da wir deutlich vor allen anderen auf dem Wasser sind haben wir die Natur noch für uns allein und können entspannt über kleine Seitenarme schippern.



Wir lassen es entspannt angehen, wirklich weit haben wir es ja auch nicht. Die Sonne brennt bereits vom Himmel und der Sonnenbrand von gestern kann auch nur noch durch lange Klamotten in Schach gehalten werden. Die Vermummung auf den Booten dient nicht der Anonymität, sondern eher der Verminderung der Gefahr eines Sonnenbrandes.



Den Abend verbringen wir, wie geplant, auf einem kleinen - nicht weiter ausgewiesenen Campingplatz in der Nähe von Schermerhoorn (genauer: https://goo.gl/maps/pxecrKscfVp). Der Campingplatz ist zwar in diversen Portalen als Campingplatz ausgezeichnet, ist aber nichts anderes als ein Wasserwanderrastplatz. Schwer zu finden, da auf einem Vereinsgelände gelegen, aber durchaus gemütlich. Die lokale Dorfjugend lädt mich während ihres Fußballspiels noch auf ein Bier aus dem Eisbottich ein - ich lehne das allerdings dankend ab.


Die Nacht verläuft ohne Zwischenfälle und nach einem kurzen Frühstück geht es wieder in die Boote bzw. werden die Boote mit dem Bootswagen ca. 700m zum Einlass gefahren. Fiese Schlepperei...



Wir paddeln entspannt bis zum kleinen Ort De Rijp (genauer: https://goo.gl/maps/bsbqegZTeJ92), 2014 als Veranstaltungsort für den Königstag auserkoren (Video bei YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=N5t4vKXKZPU). Dort machen wir eine ausgiebige Mittagspause, die holde Dame besorgt Nahrungsmittel aus dem lokalen Lebensmittelladen und wir legen uns in die Sonne.

Im Anschluss geht es in das Stadtgebiet, wir wollen uns das nervige Umtragen sparen. Leider stehen wir dann - kurze Zeit später - vor einer geschlossenen Schleuse mit einem mehr als 1m hohen Ausstieg.


Glücklicherweise helfen uns die Anwohner bei der Suche nach einem Schleusenwärter und 14 Telefonate später haben wir einen Freiwilligen gefunden. Der "Jean Pütz"-Verschnitt kommt mit Holzschuhen auf einem Hollandrad angefahren und schleust uns in einer aufwändigen Prozedur durch die Schleuse. Es wird extra für uns die Straße gesperrt, die Brücke geöffnet und das alles unter den wachsamen Augen von mehr als 25 Touristen. Sehr spannend...

Ruhiger geht es im Anschluss weiter, wir genießen nach dem Trubel wieder die Ruhe der Natur und paddeln entspannt durch die von Vögeln besetzte Landschaft.


Erst kurz vor dem anvisierten Campingplatz biegen wir wieder in die offiziellen Wasserstraßen ein und werden Teil der Boots- und Radfahrermengen, die hier unterwegs sind.


Wir lassen den Abend in der Sonne ausklingen und genießen die wärmenden Sonnenstrahlen auf der Haut - zumindest da wo der Sonnenbrand die Haut nicht zu arg gebeutelt hat.

Eine dritte sehr entspannte Nacht lässt uns in den letzten Tag unserer Tour starten. Wir stehen bereits früh auf und sind auch wieder schnell auf dem Wasser, ganz im Wissen, dass wir heute auch noch zurück fahren müssen.


Die erste Pause wird erst beim Umtragen eingelegt und wir nutzen dort auch direkt die Gelegenheit einen kleinen Snack zu uns zu nehmen. Fruchtmus in Quetschbeuteln ist eine willkommene Abwechslung und braucht auch keine Kühlung.


Danach geht es zügig weiter. Der auffrischende Wind bringt uns ca. 7km Gegenwindpaddelei bevor wir wieder in die geschützten Bereiche kommen.



Aber immer noch brennt die Sonne vom Himmel herab und wir schützen uns mit allen Mitteln gegen das helle Licht und die Auswirkungen auf der Haut. Sieht martialisch aus, hilft aber...


Gegen späten Nachmittag erreichen wir die letzte Biegung und sind dann wieder im Poldersystem aus dem wir auch gestartet sind.


Wir genießen ein letztes Mal die weite Sicht und das tolle Wetter bevor wir nach knapp 80km wieder am Startpunkt unserer Reise sind.


18.04.2016

#17 und #18 | Bohusleden, Dalsland, Värmland - Schweden mit Umwegen

Wir wachen auf und realisieren, dass es endlich wieder regnet. Aus diesem Grund bleiben wir auch heute wieder etwas länger im Zelt, genießen die Ruhe und faulenzen ein wenig. Wir haben es nicht eilig, denn mehr als 10km werden wir heute nicht paddeln - das Ziel der Rundfahrt ist bereits nah.

Was ich persönlich auf jeden Fall vermissen werde, dass ist der Ausblick aus dem Badezimmer. Da die Toiletten - dank DANO auf fast jedem Platz vorhanden - meist mit Blick auf den See ausgerichtet sind, ist die Aussicht schwer zu toppen.


Für mich gibt es nur ein spartanisches Frühstück - Käse, Apfel und Trockenfleisch - bevor es losgeht. Ich koche nebenher den Kakao für die holde Dame und bringe ihn an das Zelt.


Nach erfolgreichem Frühstück machen wir uns auf den Weg in Richtung Bengtsfors. Dort soll morgen dann die Reise enden, die Nacht heute werden wir allerdings noch auf einer der kleinen Inseln verbringen.


Nach einer doch eher unruhigen Nach mit viel Regen und Wind, sowie einer Horde Wildschweine, die durch den Busch getobt ist, ist es heute deutlich kälter - der Herbst kommt. Wir haben die Nase heute im Wind und paddeln gegen den Wind. Da kommt uns der Windschatten von der einen oder anderen Insel doch ganz recht.


Und wir haben Glück und die Sonne lässt sich blicken. Sobald die Sonne zu sehen ist, merkt man auch gleich die Kraft die von ihr ausgeht. Wir sind froh, dass der Gegenwind nicht auch noch Regen mit sich bringt.
 

Gegen 17:00 Uhr sind wir am Ziel, entfachen ein Feuer und bauen das Zelt auf, so dass die Sachen noch ein wenig trocknen können.



Gegen Abend bekommen wir noch Besuch, so dass wir am letzten Abend lange zusammen am Lagerfeuer sitzen und uns die Zeit vertreiben. Darüber hinaus beschert uns der letzte Abend in der Natur noch einen wahnsinnigen Sonnenuntergang.




Müde und kaputt legen wir uns in das Zelt und schlafen durch die Anstrengungen des Tages besonders schnell ein.

Am nächsten Morgen geht es ebenfalls nicht so zeitig los, es steht der letzte Tag der Reise an und wir bummeln ein wenig. Wir haben nicht mehr als 6-8 Kilometer und müssen uns nicht beeilen. Wir wollen beim Bootsverleih übernachten und dann anschließend entspannt mit Bus und Bahn in zwei Etappen nach Deutschland zurückfahren.



Wir sind bereits gegen frühen Nachmittag in Bengtsfors und bieten unseren beiden Begleitern an, dass wir auf die Boote achten und die beiden entspannt einkaufen gehen können. Wir nutzen die Zeit um zu Duschen, dass Zelt für die letzte Nacht aufzubauen und zu lesen.





Bevor wir uns auf den Rückweg machen finden wir noch eine Kleinigkeit für den Nachwuchs in Deutschland und können das Schwein nicht in Schweden lassen.


Wir lassen den Abend in der lokalen Franchise-Burger-Schmiede ausklingen und fahren nach fast 3 Wochen in Schweden entspannt zurück nach Deutschland.

Tack och tills nästa gång!