17.08.2011

Hmmm, lecker! Schichtfleisch aus dem Dutch Oven!

Nach der ersten Runde Schichfleisch auf Nordstrand musste noch eine weitere, dokumentierte Runde hier zu Hause folgen. Da ein DO viel zu viel für zwei Personen ist und die kleinen Größen einfach den Aufwand nicht rechtfertigen, wurde schleunigst Besuch eingeladen. Zutaten für den 12er DO waren
  • 2,3kg Schweinenacken
  • 0,75kg Bauchspeck, geräuchert
  • Metzgerzwiebeln (3 Stk.)
  • Butt Glitter Rub 
  • Sweet Baby Rays BBQ Sauce
 Angefangen wurde mit der Vorbereitung der Zwiebeln. Diese wurden in Scheiben geschnitten!


Der Nacken wurde ebenfalls in dünne Scheiben (zwischen 5-10mm) stark geschnitten, so dass man diesen ordentlichen schichten kann. Direkt im Anschluss mit dem Rub würzen!


Der Speck wurde bereits durch dem MdV (Metzger des Vertrauens) in 2-3mm starke Scheiben geschnitten, so dass ich mir das sparen konnte.


Danach wurde der DO leicht gefettet und immer abwechselnd Fleisch, Zwiebeln und Speck senkrecht geschichtet.


Oben drauf noch ein Spritzer des besten BBQ Sauce!


Und schon konnte es in die Feuerschale für 4h Garzeit gehen.


Für die Kohleverteilung habe ich 10 Brekkies unten und 17 Brekkies auf dem Deckel gewählt. Nach ca. 2h habe ich noch einmal Brekkies sparsam nachgelegt.

Da der Besuch früher als gedacht gekommen ist, musste es mit dem Essen schneller gehen als sonst. So bleibt nur ein Topfbild als schon bereits einiges geplündert worden ist.


Zusammen mit ein wenig Salat und Brot ein leckeres Abendessen. Getränk dazu war in diesem Fall die Hausmarke mit Lakritz.

14.08.2011

Einmal 9er Nuggets mit Salat zum Mitnehmen!

Angestachelt durch eine Kreation aus dem Grillsportverein (Chicken-Nuggets mit Curry-Soße ... aber richtig!) habe ich mich ebenfalls an der Herstellung von Chicken Nuggets versucht.

 
Die Zutaten sind dementsprechend einfach, mehr als
  •  Hähnchenbrust, 
  • Tacos, 
  • Eier,
  • Mehl,
  • und Gewürze
waren hier nicht notwendig. Dazu noch den obligatorischen Grill und ein paar Spieße und es konnte losgehen.

Begonnen wurde mit dem parieren und zurechtschneiden der Hähnchenbrüste.


Darauf folgte das vorbereiten der Panade aus zerkleinerten Tacos.


Ein Ei oder auch zwei, damit überhaupt paniert werden kann ;-)


Würzen der Hähnchenflügel mit einem Rub. Da hat sich im Nachhinein herausgestellt, das ausschließlich S+P besser gewesen wären. So war es fast zu kräftig im Geschmack.


Aufbau der Panierstation...


... und danach spießen für das Grillen.


Dazu sollte es mal was Gesundes geben, damit die Verwandtschaft nicht immer meckert freundlich auf die ungesunde Ernährung hinweist ;-)


Nach ca. 25 Minuten auf dem Grill (ca. 180°C) konnte auch schon gegessen werden.


Hmmmm, lecker, lecker...


Dazu noch ein Getränk der Wahl und der Abend war in Ordnung! In dieser Woche mal Club-Mate.


Zwar weniger schnell als bei den unterschiedlichen Franchise Unternehmen. Aber dafür um einiges besser ;-)

Guten Hunger!

07.08.2011

Haus Deichblick - Urlaub auf Nordstrand

Zum ersten Mal in diesem Jahr war ich mehr als einen oder zwei Tage wirklich weg und habe die Ruhe und Abgeschiedenheit auf Nordstrand genossen. Die Tage standen ganz im Zeichen von Familie, Grillen und vor allem Entspannen zwischen Schafen, Natur und Meer.



Übernachtet wurde im Haus Deichblick, wo genügend Platz für die gesamte Familie (immerhin 11 Personen mit tierischem Anhang) war. Das durch die Familie Tetzlaff geführte Ferienhaus wurde im letzten Jahr von Grund auf saniert und bietet nun eine wirklich angenehme Möglichkeit zum Übernachten und entspannen. Die vier Wohnungen / Zimmer sind getrennt voneinander mietbar und sind komfortabel ausgestattet. Selbst die Versorgung der insgesamt 11 Personen war in der gut ausgestatteten Gemeinschaftsküche und dem angrenzenden Gemeinschaftsraum gut zu bewältigen.

So konnten sich alle an Schichtfleisch und anderen leckeren Dingen, die aus dem Dutch Oven kamen, sattessen.


Das Grillen war problemlos möglich. Sollten Wind und Wetter zu ungemütlich sein, konnte in einer kleinen Scheune den Blubbern des DO gelauscht werden.


Somit war allzeit gesichert, dass die Familie satt wurde.


Neben Essen wurde natürlich auch die Umgebung erkundet und die regionalen Produkte unter die Lupe genommen. So stand der Besuch bei der Schäferei Baumbach auf dem Plan, wo neben den verschiedenen Produkten aus Wolle, auch das Fleisch für den Abend eingekauft wurde.


Man könnte fast sagen, nachmittags noch auf dem Deich und abends in der Pfanne ;-)


Auch die verschiedenen Cafés der Umgebung wurden besucht und bei einem Stück Kuchen und einem Kaffee (wahlweise mit Rum oder ohne) zusammengesessen.




Nachmittags konnte man dann über den Deich schlendern und das wundervolle Panorama bestaunen.

Für eine größere Darstellung bitte auf das Bild klicken

Schade eigentlich, dass der Sensor so dreckig war. Ist wohl doch Zeit für eine Reinigung.

Insgesamt war das ein wirklich entspannter Urlaub, der zum Auftanken der Akkus notwendig gewesen ist. Jederzeit wieder gerne!

22.07.2011

Pulled Pork - 20h auf dem Grill

Der eine oder andere wird jetzt sicherlich ungläubig den Kopf schütteln und sich fragen ob ich noch alle Tassen im Schrank habe ;-)

Die Antwort ist recht einfach! Ja habe ich...

Durch die glückliche Fügung, dass ich Urlaub habe, hatte ich die Gelegenheit mal wieder Pulled Pork zu machen. Sicherlich ist das auf dem ODC nicht so schwierig, wie es innerhalb eines Watersmokers ist, aber das Ergebnis ist lecker und kann sich durchaus sehen lassen ;-)

--- Erster Tag ---


Als Ausgangsmaterial hatte ich zwei Nacken vom Metzger besorgt und diese ausgelöst und pariert.

Im zweiten Schritt habe ich die Nacken mit Senf massiert, damit später der Dry Rub besser auf dem Fleisch haftet.

Danach wurden die Nacken mit dem Butt Glitter Rub des Texaners gepudert. Das Zeug ist echt richtig(!!!) lecker!
Damit der Rub besser einziehen kann, wurden die beiden Stücke in Frischhaltefolie verpackt und in den Kühlschrank gelegt, wo sie einen Tag ruhen durften.
Nach erfolgter Ruhezeit wurden die beiden zeitnah vor dem Start aus dem Kühlschrank genommen, so dass sie bei Zimmertemperatur aufwärmen konnten. Gestartet wurde mit einer initialen Temperatur von knapp über 12°C!
Die Nacken wurden auf dem entkoppelt vom Gussrost auf dem Grill platziert und mit den notwendigen Temperatur-Messgeräten versehen.
Die Kabel wurden fachmännisch gebündelt und die Endgeräte auf der Ablage bzw. am Grill platziert.
Und warum nun der weiße Sender? Na, ganz einfach, damit man auch im Schlafzimmer auf das Thermometer schauen kann ;-)
Sollte dann also das Gas leer sein, oder die Flamme ausgeblasen werden, würde mich das Maverick sofort piepsenderweise wecken. Auf das IGrill spare ich aktuell noch :-D

Nach dem Platzieren auf dem Grill wurde die Phase des Temperatur-Einpendelns abgewartet und danach habe ich mich aufs Ohr gehauen.

--- Zweiter Tag ---

Der zweite Tag wurde genutzt um die Soße vorzubereiten, die für das spätere Moppen genutzt werden sollte. Dafür werden ein paar Zwiebeln gehackt...
... mit Zucker angedünstet...
... mit einem guten Schluck koffeinhaltigem Erfrischungsgetränk abgelöscht...
... BBQ Sauce (in diesem Fall HP Original) hinzugegeben...
... mit dem Zauberstab ordentlich gemixt und noch mal aufgekocht.
...fertig.

Die Sauce wird dafür genutzt, dass das Fleisch während der langen Garzeit noch mal extra befeuchtet wird.

Erster Durchgang:



Zweiter Durchgang:


Um 19:00 war es dann so weit! Das Fleisch hatte die gewünscht Kerntemperatur von 92°C erreicht! Damit waren die beiden Brocken ca. 20 Stunden bei ca. 100-110°C auf dem Grill.
Sieht doch lecker aus, oder?
Näher ran?
Und wie das duftet!!! Nun muss man sich nur noch ein wenig gedulden, da das Fleisch auf jeden Fall ruhen sollte! Dafür wird es mindestens 1 Stunde mit einer wärmenden Flasche Wasser in die Thermobox gepackt!
Danach kann das Fleisch leicht gezupft werden, wie man in dem folgenden Video sieht ;-)



Lecker, lecker, lecker! Und soooooo saftig!
Gegessen wird das ganze in diesem Fall in einem Wrap mit Krautsalat, Mais und Bohnen! Dazu passt eine leichte BBQ Sauce (Stubbs in diesem Fall) oder eine Honig-Senf-Soße!
Dazu noch ein leckeres Kaltgetränk (Hermann - Melone/Limette) und der Abend ist gelungen!

Lecker war's!

15.07.2011

Java 7 - Generics - Endlich weniger Tipparbeit...

Mit der Einführung von Java 7 wird gleichzeitig die Initialisierung von generischen Typen aktualisiert. In Java 6 ist es zwingend notwendig, dass generalisierte Typen redundant deklariert werden mussten.


Dies ist mit Java 7 endlich nicht mehr notwendig. Mit der Einführung des sogenannten Diamond-Operators (< >) kann ab sofort auf eine redundante Deklaration verzichtet und damit deutlich übersichtlicher Code erstellt werden!



Zwar haben die meisten IDEs die Arbeit der redundanten Deklaration für den Nutzer abgenommen, aber die Lesbarkeit des Codes wurde dadurch nicht unbedingt besser.

Definitiv ein Schritt in die richtige Richtung, wenngleich fürs erste auch gewöhnungsbedürftig!