26.02.2012

Grilled Turtle - Schildkröte vom Grill

Schildkröte vom Grill? Wirklich? Ja, richtig gelesen! Bei mir gab es in der letzten Woche Schildkröte vom Grill! Knuspriger Panzer, leckere kleine Beinchen und ein weicher, saftiger Körper im inneren des Panzers?

Kann nicht sein?

Doch, kann sein, aber bevor PETA und Co. auf mich einhacken, bitte den gesamten Beitrag lesen ;-)




Ausgangspunkt für die Schildkröte war ein Beitrag im Grillsportverein den ich in der letzten Woche gelesen hatte. Dort wurde beschrieben, wie man einfach und schnell eine Schildkröte auf dem Grill zubereiten kann.

Für die Füllung werden ein paar Zwiebeln,


ein wenig Käse,


und gewürfelter Toast


mit Hackfleisch vermengt und mit BBQ Rub gewürzt.


Zum Einsatz ist hier der Butt Rub gekommen, der hervorragend mit dem Schildkrötenfleisch harmonieren sollte.

Der Panzer der Schildkröte besteht zu 100% Prozent aus Bacon, getreu dem Motto "Everything Tastes Better Bacon". Dieser wurde in eine Gitterstruktur überführt.


Auf das Bacon-Netz wurde eine Hälfte Schildkrötenfleisch platziert und mit den Schildkröten-Eingeweiden (einfacher Ziegengouda) gefüllt.


Im Anschluss die zweite Hälfte Hackfleisch (halb Schwein, halb Rind) auf dem Käse verteilen und entsprechende Schildkrötenkörper formen.


Diese werden danach mit dem Bacon-Netz umwickelt und damit die kleinen Füße und der Kopf simuliert werden können, sind angeschnittene Nürnberg Würstchen im Körper platziert worden.

Danach geht es ins Solarium und nach einer gewissen Zeit ist die Metamorphose abgeschlossen ;-)


Lecker, wenn gleich auch mächtig, war's! Und ich versichere, dass keine Schildkröte zu Schaden gekommen ist ;-)

24.02.2012

Quick & Dirty - Alias / Catch-Mail-Adresse für GoogleMail einrichten



Der ein oder andere mag seinen Mail-Account bei Google angelegt haben und dort auch regelmäßig nutzen. Nutzt man eine einzelne Mailadresse für unterschiedliche Foren, Onlineshops und weitere Anbieter, verliert man schnell die Übersicht. Zusätzlich wird es schwieriger die Mails zu organisieren und eventuelle Spam-Mails zu filtern.

Zu diesem Zweck habe ich selber eine Domain gekauft und arbeite mit Catch-Mail-Adressen über eben diese Domain. Durch Philip habe ich erfahren, dass Google über den Mail-Account ähnliche Funktionalität bereitstellt.

Google stellt den Nutzern zwar keine Alias-Mail-Adressen im traditionellen Sinne zur Verfügung, bietet aber die Möglichkeit die bestehende Mail-Adresse so zu modifizieren, dass diese einfacher organisiert oder gefiltert werden kann.


Jeder Nutzer hat die Möglichkeit beliebig viele "virtuelle" Mail-Adressen zu definieren, welche dann schlussendlich an das eigentliche Konto weitergeleitet werden. Dazu wird die eigentlichen Mail-Adresse (sample@googlemail.com) mit einem frei definierbaren Suffix verknüpft. Beispielsweise können so folgende Adressen erstellt werden:

  • sample+facebook@googlemail.com
  • sample+ebay@googlemail.com
  • sample+foobar@googlemail.com
Die Organisation der Mails und auch das Filtern fällt mit Hilfe der entsprechenden Mailadressen deutlich leichter.

Einziger Nachteil ist auch hier, dass bei einer Antwort auf die empfangene Mail, wieder die originale Mail-Adresse als Absender angegeben wird.

23.02.2012

Spring - Log4jConfigurer

Für eine unabhängige Konfiguration des Loggings auf den verschiedenen Stages bietet sich die Nutzung einer durch Spring zur Verfügung gestellten Methodik an.

Mit Hilfe der Klasse Log4jConfigurer ist es möglich, die log4j Konfiguration beim Laden des ApplicationContext zu initialisieren und auch zu konfigurieren.


Der wesentliche Vorteil, der sich an dieser Stelle bietet, ist die Möglichkeit der Berücksichtigung unterschiedlicher Systemvariablen bzw. JVM Parametern, die auf den unterschiedlichen Staginginstanzen zur Verfügung stehen können.

Am einfachsten erklärt sich das Verfahren wie immer an einem konkreten Beispiel. Dafür wird ein einfaches Maven-Projekt aufgesetzt, welches die Dependencies für das Beispiel definiert.



Im wesentlichen sind die Abhängigkeiten auf Spring, sowie log4j und JUnit definiert. Die Versionen entsprechen an dieser Stelle aktuellsten Versionen, die zu diesem Zeitpunkt verfügbar sind.

Die Projektstruktur selbst ist einfach gehalten, da der Test nur die Konfiguration an sich verdeutlichen soll.


Wie zu erkennen ist, befinden sich alle log4j.xxx.xml Konfigurationen unter META-INF/, so dass diese später aus dem Classpath ausgelesen und für die Konfiguration genutzt werden können.
Der wesentliche Teil des Beispiels befindet sich in der application-context.xml, der Definition des Spring Kontextes. Dort findet sich die eigentliche Initialisierung des Log4jConfigurer.


Der Log4jConfigurer wird mit Hilfe der MethodInvokingFactoryBean initial konfiguriert. Diese Bean stellt die Möglichkeit bereit eine Methode (statisch oder auch als Instanzmethode) auszuführen und somit, wie in diesem Beispiel, eine initiale Konfiguration durchzuführen. Die Bean ruft also die statische Methode initLogging der Klasse Log4jConfigurer auf und sorgt mit Hilfe der übergebenen Argumente (arguments) für die Initialisierung von log4j.


Somit wird beim Laden des ApplicationContext bereits die log4j Konfiguration initialisiert und kann mit Hilfe der Umgebungsvariablen für die einzelnen Stages konfiguriert werden.

Ein einfacher Test zeigt die Ausgaben für die unterschiedlichen Loggingkonfigurationen auf der Konsole. Im Detail unterscheiden sich die Konfigurationen nur durch das Level auf dem geloggt werden soll.



Die Ausgabe ist dann, je nach Konfiguration und gesetzter Umgebungsvariable, auf der Konsole zu finden. Ist keine Umgebungsvariable gesetzt, dann wird die lokale Konfiguration geladen und folgende Ausgabe erzeugt:


Wird die Umgebungsvariable in den Run-Configurations gesetzt, kann eine andere Konfiguration geladen werden.

 

Nach der erneuten Durchführung des Unit-Tests werden die Ergebnisse sichtbar.