19.08.2013

Märkische Umfahrt - Unterwegs auf Dahme und Spree I

Nach langer Planung, einem Probepaddeln und schier unendlicher Wartezeit war der erste Urlaub da. Nach einer sehr kurzen Nacht, zusätzlich belastet durch den Vorabend, ging es gegen 05:30 Uhr in Richtung Spreewald. Natürlich nicht, ohne den obligatorischen Tweet zum Start in den Urlaub.


Nach einer vollkommen problemlosen Anreise - kein Stau, kein Unfall und keine anderweitigen Verzögerungen - konnten wir 30km vor dem eigentlichen Ziel unser Frühstück einnehmen.


Ein traditionelles Autobahnessen, bestehend aus Fleischwurst, Äpfeln, hart gekochten Eiern und ein wenig Gemüse. Dazu Pepsi und ein wenig Brot! Lecker! Natürlich durfte auch der nasse Waschlappen und der Salzstreuer in der Tüte nicht fehlen.


Gegen 11:30 Uhr war dann der Bootsverleih Richter erreicht. Unsere Kajaks, zwei Seajaks der Firma Prijon, waren schon bereitgestellt, so dass wir unser Hab und Gut für zwei Wochen nur noch einpacken mussten. Die Einweisung, wie auch alles andere war überaus angenehm und hat uns noch einmal mehr in der Wahl des Verleihers bestätigt. Top Service mit tollem Material, welches sicherlich auch zur gelungenen Tour beigetragen hat. An dieser Stelle noch einmal Danke an das Team vom Bootsverleih! So ging es dann mit gut gemeinten Tipps und Ratschlägen direkt auf die schmalen Kanäle rund um Lübbenau.

Die erste Bootsrolle war bereits nach 500m erreicht und wir konnten das Ein- und Aussteigen üben.


Hat super geklappt...


Da half selbst der gut gemeinte Tipp für den Einstieg - "Nicht ins Wasser fallen!" - nicht mehr weiter. Also mussten ersteinmal die Klamotten gewechselt werden und das bereits nach 500m der geplanten 240km.

Anschließend ging es auf den Weg Richtung Lübben, eine kleine Etappe für den ersten Tag. Über idyllische Kanäle...


... mit einzigartiger Natur...


... zur ersten Schleuse. Dort angekommen war es dann bereits früher Nachmittag und die ersten Kilometer des Tages waren geschafft.


Also genügend Zeit für eine kurze Pause. Die beiden Boote wurden festgemacht...


... der selbsterstellte Trailmix wurde rausgeholt...


... und der Flüssigkeitshaushalt wieder aufgefüllt.


Gleichzeitig konnte an der Schleuse auch noch die Reisekasse aufgebessert werden. Der, von dankbaren Paddlern hinterlassene, Schleusengroschen wurde natürlich direkt in die Reisekasse überführt.

Nach der Pause ging es ohne Umwege direkt nach Lübben. Die Paddelei auf dem schnurgeraden Stück Kanal war nach der langen Anfahrt für uns nicht gerade leicht. Der Campingplatz in Lübben war trotz allem recht schnell erreicht und wir konnten auf dem kleinen, aber ordentlichen Platz unser Zelt aufschlagen.


Zum Abendessen gab es Nudeln...


... Cappuccino...


... und ein kleines Tütchen Haribo für die geschundenen Körper.


Die in Massen auftretenden Mücken scheuchten uns bald ins Zelt, wo wir bald den Strapazen des ersten Tages erlagen.

  • Frühstück
    • schnelles, gemischtes Frühstück auf der Bahn
  • Mittagessen
    •  Trailmix, flüssiges Snickers
  • Abendessen
    • Spaghetti mit Tomate-Mozzarella-Suppe
  • Ärgernis
    • Craghopper Nosilife, angeblichen insektensicher, wird aber trotzdem einfach durchstochen
  • Highlight
    • Graureiher, 15m neben den Booten
  • Track

Kommentare:

  1. Im Spreewald paddeln finde ich ja total schön! Meine Großeltern wohnen in Lübben, so dass wir dort oft Tagestouren gemacht haben. ;)
    Vor ein paar Jahren habe ich mit ein paar Freunden auch eine Kanutour gemacht, allerdings über die Mecklenburgischen Seenplatte. Ich fand es irgendwie sehr cool, morgens alles im Kanu zu verstauen und abends irgendwo ganz anders wieder anzulanden.
    Ich bin schon gespannt auf deine weiteren Berichte! :)

    Viele Grüße,
    miko

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    1. Danke dir! Die weiteren Teile gehen mit hoher Wahrscheinlichkeit Freitags und Montags gegen Abend online!

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